Informationen

Gegründet wurde das Postgeschichtliche Museum im Jahr 1988 auf einer Fläche von 16m2 im Obergeschoss des ehemaligen Postamts Friesoythe. Seit dem Jahr 2004 befindet sich das Museum im ehemaligen Rathaus „Stadtmitte“, Lange Str. 1a. Auf über 300m2 Ausstellungsfläche wird dem Besucher ein Querschnitt der Post- und Telekommunikationsgeschichte vom 18. Jh. bis in die heutige Zeit gezeigt. Die Ausstellung umfasst rund 1.000 Exponate. In der zweiten Etage sind von der oldenburgischen Uniform eines Postillions, über Posthandkarren, den Arbeitsplatz eines Postagenten um 1910, Briefkästen verschiedener Generationen sowie Briefe, Schriften und Fotos ausgestellt. Ferner werden wechselnde Sonderausstellungen zu aktuellen zeitgeschichtlichen Themen präsentiert. In der ersten Etage hat die Telekommunikationsgeschichte seinen Platz gefunden. In diesen Räumen wird ein Querschnitt der Entwicklung der Telekommunikation vom optischen Telegrafen bis hin zum Smartphone gezeigt. Der Kabel- und Freileitungstechnik ist ein eigner Raum gewidmet: vom ersten Erdkabeltyp, einem 7-adrigen Guttapercha isolierten Erdkabel aus dem 19. Jh. bis zum Hochleistunglichtwellenleiter neuster Generation für die Datenautobahnen unserer Zeit. Kabelmuffen und Werkzeuge geben Einblick in die Arbeitswelt eines Fernmeldehandwerkers vergangener Zeiten.

Postgeschichtliches Museum Friesoythe
Lange Straße 1a
26169 Friesoythe
Besichtigung außerhalb der Öffnungszeiten von März bis Oktober nach vorheriger Anmeldung unter:
Tel.: 0 44 91/34 34 oder 14 42 Fax: 0 44 91/91 91 66
E-Mail: info@postgeschichtliches-museum-friesoythe.de
Internet: www.pgmu.de

Von April – Oktober mittwochs von 14 – 16 Uhr geöffnet.
Eintrittspreise:
Erwachsene 3,00
Euro Gruppen ab 8 Personen 2,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro
Angebote für Schulen und Kindergruppen bei der Museumspädagogin unter 0 44 91/14 42 erfragen.
Auf Wunsch können auch eine Kaffeetafel und Stadtführungen organisiert werden.